Viele Eltern stehen irgendwann vor der gleichen Frage:
„Was mache ich, wenn mein Baby nur beim Stillen einschläft?“
Vielleicht schläft dein Baby jeden Abend an der Brust ein. Vielleicht sogar tagsüber. Vielleicht fühlt sich das schön an – aber vielleicht auch anstrengend. Oder du bist unsicher, ob das überhaupt „richtig“ ist.
In diesem Beitrag findest du meine besten Einschlafstillen Tipps – einfach, bindungsorientiert und alltagstauglich. Ich zeige dir, warum Einschlafstillen keine schlechte Angewohnheit ist, wie du damit umgehen kannst und was du tun kannst, wenn du etwas verändern möchtest.
Was bedeutet Einschlafstillen überhaupt?
Einschlafstillen heißt: Dein Baby schläft beim oder nach dem Stillen ein. Für viele Babys ist das ganz normal – sogar gewünscht. Stillen bedeutet für Babys nicht nur Nahrungsaufnahme. Es ist viel mehr: Nähe, Sicherheit, Körperkontakt, Geborgenheit.
Beim Stillen schüttet der Körper Oxytocin aus – ein Hormon, das beruhigt und müde macht. Nicht nur bei deinem Baby, sondern auch bei dir. Deshalb ist Stillen zum Einschlafen ein natürlicher Prozess. Kein Trick, keine schlechte Gewohnheit – sondern Biologie.
Viele Mütter berichten:
„Mein Baby schläft nur an der Brust ein.“
„Ich habe Angst, dass ich ihm damit schade.“
„Ich weiß nicht, ob ich das noch lange so machen kann.“
Genau hier setzen meine Einschlafstillen Tipps an. Du darfst das Einschlafstillen beibehalten. Du darfst es aber auch liebevoll verändern – wenn du möchtest.
Tipp 1: Einschlafstillen ist die biologische Norm und vollkommen in Ordnung
Wenn dein Baby an der Brust einschläft, ist das kein Fehler. Du machst nichts falsch. Im Gegenteil: Du gibst deinem Kind genau das, was es gerade braucht.
Viele Eltern haben ein schlechtes Gewissen, weil sie gehört haben:
„Das Kind lernt nie, alleine einzuschlafen.“
„Du gewöhnst es dir nie wieder ab.“
„Das ist keine gute Schlafgewohnheit.“
Doch diese Aussagen stimmen nicht. Einschlafstillen ist keine schlechte Angewohnheit, sondern eine tief verankerte Form der Einschlafbegleitung. Babys schlafen dort ein, wo sie sich sicher fühlen. Für viele ist das nun mal an der Brust.
Wichtig: Du musst nichts verändern, nur weil andere es sagen. Nur wenn du selbst den Wunsch nach Veränderung spürst, lohnt es sich, neue Wege zu gehen.
Tipp 2: Verändere nichts, wenn es sich noch stimmig anfühlt
Wenn das Einschlafstillen für dich gut funktioniert, brauchst du nichts daran zu ändern. Es gibt keinen Zeitpunkt, ab dem das Einschlafen an der Brust „falsch“ ist. Es gibt auch keine Regel, wann ein Baby selbstständig einschlafen sollte.
Wenn du es genießt, dein Baby in den Schlaf zu stillen, dann darf das so bleiben.
Wenn du aber merkst:
Ich möchte (abends) mehr Freiheit
Mein Kind wacht ständig wieder auf und möchte gestillt werden
Ich habe Schmerzen beim Stillen
Ich wünsche mir eine andere Einschlafbegleitung
…dann lohnt sich ein liebevoller Blick auf eure Routinen. Bindungsorientierte Veränderung ist möglich – ohne Tränen, ohne Druck, ohne Schlaftraining.
Tipp 3: Veränderungen gehen in kleinen Schritten
Wenn du das Einschlafstillen verändern willst, braucht es vor allem: Geduld, Vertrauen und eine gute Begleitung. Die Umstellung klappt selten über Nacht. Aber sie kann sanft und sicher erfolgen – in eurem Tempo.
Hier sind erste Einschlafstillen Tipps zur Veränderung:
Feste Einschlafsignale: Rituale wie Singen, ein bestimmtes Schlaflied oder ein sanftes Licht helfen, den Übergang vom Stillen zum Schlafen klarer zu gestalten.
Körperkontakt erhalten: Auch ohne Brust kann Nähe bleiben – etwa durch Kuscheln, Tragen oder eine Einschlafbegleitung auf dem Arm.
Schrittweise Ablösung: Wenn du das Stillen sanft reduzieren willst, starte mit einem der Einschlafstillzeiten – z. B. zuerst am Mittag, später am Abend.
Beratung nutzen: Manchmal braucht es nur eine Außenperspektive. Ich begleite dich gerne persönlich und individuell.
Einschlafstillen muss nicht für immer sein – aber darf es.
Die wichtigste Botschaft: Du darfst beim Einschlafstillen bleiben – oder es verändern. Beides ist okay.
Du bist keine schlechte Mutter, weil dein Baby beim Stillen einschläft. Du bist auch keine schlechte Mutter, wenn du dir wünschst, dass es anders läuft.
Wenn du Begleitung suchst, bist du bei mir richtig.
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Ich bin Lea Stecher, bindungsorientierte Familienbegleiterin. Ich helfe Familien in Südtirol (und darüber hinaus) bei Themen wie Stillen, Schlafen und Beikost. Meine Schlafberatung ist individuell, alltagsnah und liebevoll.
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